Denkmalimmobilien ? Chancen und Risiken

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Denkmalimmobilien ? Chancen und Risiken

von mietkauf  

Denkmalschutz

 

Denkmalimmobilien ? Chancen & Risiken

Der Begriff ?Denkmalimmobilie? bezeichnet eine Immobilie, die einen amtlich anerkannten kulturellen Wert besitzt und daher unter dem Schutz staatlicher Auflagen steht. Meist handelt es sich dabei um besonders geschichtsträchtige Objekte, etwa aus der Zeit vor den beiden Weltkriegen. Gebäude, die von den Zerstörungen der Kriege verschont blieben, sind rar gewordene Zeitzeugen. Oft werden sie daher unter Denkmalschutz gestellt. Aber auch Objekte, die typisch für ihre Zeitepoche sind, erhalten häufig die Auszeichnung als Denkmalimmobilie. Der Denkmalschutz von Immobilien in Deutschland wird durch das Denkmalschutzgesetz (DSchG) geregelt. Für die Überwachung und Umsetzung des Gesetzes ist das Amt für Denkmalschutz zuständig.

Denkmalimmobilien bieten jedoch nicht nur eine ganz besondere Wohnqualität. Das Thema ?Denkmalimmobilien als Kapitalanlage? wird in Deutschland immer populärer, auch dank der Möglichkeit der steuerlichen Denkmalabschreibung, durch die sich einiges an Kapital einsparen lässt. Es muss sich also um einen Zeitzeugen einer architektonischen bzw. kulturellen Epoche handeln, damit ein Objekt unter Denkmalschutz gestellt werden kann. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Gebäude, die im zeittypischen Baustil errichtet wurden. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Es gibt auch Objekte, die in einem für ihre Zeit untypischen Baustil errichtet wurden und unter Denkmalschutz gestellt werden, allerdings ist dies um einiges schwieriger als bei einem echten Zeitzeugen seiner Epoche.

Neben den individuellen Eigenschaften, die das Gebäude aufweist, zählen auch externe Faktoren wie Lage und Umgebung hinsichtlich der Anerkennung als Denkmalimmobilie. Es kommt hierbei z. B. darauf an, ob und wie viele denkmalgeschützte Gebäude sich bereits in direkter Nachbarschaft befinden. Je mehr solcher Objekte bereits vorhanden sind, desto schwieriger wird es, ein Gebäude unter Denkmalschutz stellen zu lassen.

Vor- und Nachteile einer Denkmalimmobilie im Überblick:

+ Der Käufer oder Besitzer einer Denkmalimmobilie kann den deutschen Staat an einem großen Teil der Kosten beteiligen, die das Gebäude verursacht.

+ Durch die Denkmalabschreibung bietet die Immobilie handfeste steuerliche Vorteile.

+ Die historische Bausubstanz bietet einen besonders hohen Wohnwert

- Der Eigentümer darf seine Immobilie bei bestehendem Denkmalschutz nicht nach Belieben verändern.

- Aufgrund dieser Einschränkung erzielen Denkmalimmobilien nicht immer jene Preise, die ihnen eigentlich angemessen wären.

Fazit: Wie alles haben auch Denkmalimmobilien Vor- und Nachteile. Das betreffende Objekt sollte daher besonders sorgfältig ausgewählt werden. Im Zweifel ist ein Fachmann für Denkmalimmobilien hinzuzuziehen.

 

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